Reisetagebuch Iguazu 14.11.06
Zum letzten Mal genießen wir das Grün des Dschungels auf der Fahrt zur Edelsteinmine Wanda. Eine interessante Führung führt uns sogar in den kleinen Abbaustollen der Mine. In der Mine werden drei verschiedene Halbedelsteine abgebaut: Ametist, Quarze und Kristalle sowie Achate. Der nette Verkaufsladen ließ nicht nur Frauenherzen höher schlagen. Das tiefe Blau der Ametisten spiegelte sich in den verklärten Augen der Frauen wider.
Im vollgepackten Bus reisten wir weiter zu der Jesuitenruine „Misiones Jesuitico Guaranies“ in der Nähe von Pasados. Dort lebten vom Anfang des 17. bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts tausende Guaranis, die indigenen Ureinwohner der Region. Die ganze Struktur und Bauweise der Anlage ist eine imponierende Meisterleistung der Menschen damals. Sie wohnten in großen Häusern in 4 bis 5-Personen-Wohnungen und lebten von Viehzucht und Teeanbau. Ein sehr versierter Museumsführer erläuterte uns anschaulich den Aufstieg und Niedergang dieses Ordens.
Im Cafe warten wir auf den Liegebus, der uns heute nach Buenos Aires bringt.


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